«TWINT ist Mobile Payment direkt vom Bankkonto»

Andreas Kubli, Head Multichannel Management & Digitization UBS Schweiz, sowie Daniel Previdoli, Leiter Products, Services & Directbanking bei der Zürcher Kantonalbank, erklären, weshalb sie auf TWINT setzen.

Wie ist die Lancierung von UBS TWINT gelaufen?

Andreas Kubli: Wir konnten über 160'000 Nutzer von UBS Paymit erfolgreich auf UBS TWINT migrieren und dies ganz einfach via App Update. Erwartungsgemäss gab es bei der Umstellung kleinere technische Probleme, die aber rasch bereinigt werden konnten. Wir sind somit zufrieden mit dem Start.

Andreas Kubli
Andreas Kubli

Und bei der Zürcher Kantonalbank?

Daniel Previdoli: Auch wir sind mit dem Start sehr zufrieden. Die Umstellung von ZKB Paymit auf ZKB TWINT verlief reibungslos. Das Interesse der Kunden war gross, was aber nicht überraschte. Wir beobachten schon seit längerer Zeit eine Zunahme der Nutzung der elektronischen Kanäle wie eBanking und eBanking Mobile. Immer mehr Kunden erwarten eine zeit- und ortsunabhängige Dienstleistung.

Von TWINT gibt es neu verschiedene Apps. Wieso wählten Sie diesen Weg?

Daniel Previdoli: TWINT ist nicht einfach eine Mobile Payment App. TWINT ist das digitale Portemonnaie der Schweiz, ein komplett neues Zahlungssystem mit direkter Integration des eigenen Bankkontos. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer die ZKB TWINT-App mit seinem Bankkonto bei der Zürcher Kantonalbank verbindet, kann in Echtzeit kostenlos Geld senden und empfangen sowie an immer mehr Kassenterminals und in Online-Shops mobil bezahlen. Die Anbindung an das eigene Konto ermöglicht ebenfalls eine transparente Kostenübersicht.

Andreas Kubli: Mit einer eigenen TWINT App können wir unseren Kunden zudem das gewohnte UBS Look & Feel sowie die bewährte Benutzerfreundlichkeit unserer digitalen Produkte anbieten.

Daniel Previdoli ZKB
Daniel Previdoli

Was überzeugte Sie an TWINT?

Andreas Kubli: TWINT ermöglicht weiterhin den Geldtransfer zwischen Privatpersonen, den wir mit Paymit in der Schweiz lancierten, sowie das Bezahlen an der Kasse und online. Daneben überzeugten uns auch die Mehrwerte. Seit ich bei Coop mit TWINT in einem Schritt bezahlen und Superpunkte sammeln kann, habe auch ich angefangen Punkte zu sammeln. Und ganz wichtig: TWINT ermöglicht sogar Zahlungen, wo Kreditkarten oder andere Handylösungen versagen, weil beispielsweise kein Terminal vorhanden ist.

Daniel Previdoli: Das Thema Digitalisierung wird allgemein in der Gesellschaft und bei unseren Kunden immer wichtiger. Wir sind überzeugt, dass viele Kundinnen und Kunden von TWINT profitieren werden. Die Angebotsvielfalt digitaler Dienstleistungen wird in den nächsten Jahren noch massiv zunehmen. TWINT als relativ kleine und agile Unternehmung kann Innovationen und Trends in diesem Bereich aktiv verfolgen und so auch dem Finanzplatz Schweiz noch einiges an Innovationen bringen.

Wie nutzen Sie persönlich TWINT am meisten?

Andreas Kubli: Durch die Fusion von Paymit und TWINT ist mein Peer-to-Peer-Netzwerk stark gewachsen und so mache ich noch mehr Transaktionen unter Freunden. Zudem kaufe ich oft online ein, ohne dass ich meine Kreditkartendaten abtippen muss. Zum Beispiel bei Digitec und Galaxus.

Daniel Previdoli: Auch ich benutze TWINT täglich, sei es zum Bezahlen des Mittagessens oder um anderen Personen wie zum Beispiel meinen Kindern direkt Geld zu senden. Mit TWINT erledige ich das bequem ohne Bargeld. Genau solche Anwendungen werden mit TWINT noch einfacher -– insbesondere an Orten, wo heute nur Bargeld akzeptiert wird.

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