Digitec/Galaxus verbreitet unwahre Informationen

TWINT hat Digitec/Galaxus den Vertrag zur Nutzung von TWINT als Zahlungsmittel gekündigt, weil Digitec/Galaxus nicht bereit ist, TWINT eine faire und bei allen Zahlungsmitteln übliche Übermittlungsgebühr zu bezahlen.

Die veröffentlichten Behauptungen von Digitec/Galaxus sind falsch und irreführend. Tatsache ist, dass TWINT zu den Zahlungsmitteln mit den tiefsten Transaktionsgebühren gehört, günstiger als viele Zahlungsmittel, die auch Digitec/Galaxus im Angebot hat. Zudem verrechnet TWINT keine «versteckten Kosten». Auch die anderen Behauptungen von Digitec/Galaxus sind reine Augenwischerei.

Richtig ist, dass die aktuellen Konditionen absolut wettbewerbsfähig und branchenüblich sind. Alle anderen rund 7000 Händler in der Schweiz zahlen faire und auch im Vergleich zu Kreditkarten und anderen Zahlungsanbietern günstige Transaktionsgebühren. «Dass sich Digitec/Galaxus ausgerechnet mit dem grössten Schweizerischen mobilen Zahlungsmittel TWINT nicht einigen will, aber die Gebühren bei alle anderen Zahlungsmitteln offenbar akzeptiert, halten wir für unfair», sagt TWINT CEO Markus Kilb und hofft, dass die vielen zufriedenen TWINT-Kunden bald auch bei Digitec/Galaxus wieder mit TWINT bezahlen können, dem einzigen Zahlungsmittel, das auch ohne Kreditkarte funktioniert und wo keine persönlichen Zahlungsdaten weitergegeben werden müssen.

TWINT finanziert mit den Transaktionsgebühren, wie sie für alle Zahlungssysteme üblich sind, die Kosten für die sichere Bereitstellung des beliebtesten mobilen Zahlungssystems der Schweiz mit bereits über 2 Millionen Usern und bis Ende 2020 rund 100 Millionen geplanten Transaktionen. Derzeit bieten mehr als 7000 E-Commerce-Händler, Webshops, TWINT als Zahlungsmittel ihren Kunden an. TWINT hat auch im Vergleich mit anderen Zahlungsanbietern ein äusserst faires Preismodell, das durch unabhängige Acquirer mit jedem Händler umsatzabhängig ausgehandelt wird und im Vergleich mit anderen Anbietern zu den günstigsten gehört. TWINT hatte dem Unternehmen schon seit mehreren Monaten einen neuen Vertrag angeboten. Digitec/Galaxus war nicht bereit, die für alle Händler geltenden Preismodelle zu akzeptieren.

«Wir sind weiterhin offen mit Digitec/Galaxus über eine faire Entgeltung unserer Services zu sprechen. Es ist ja schade, wenn die vielen Digitec/Galaxus-KundInnen, die gerne mit TWINT bezahlt haben, dies nun nicht mehr tun können», sagt Markus Kilb, CEO von TWINT. Er will aber dabei nicht auf die faire Bezahlung für den Service verzichten: «Es wäre gegenüber allen Händlern unfair, wenn wir einem Marktteilnehmer völlig andere Konditionen gewähren würden».

Das Preismodell von TWINT sei im Vergleich mit anderen Zahlungsanbietern absolut vergleichbar und in der Höhe der Transaktionsgebühren sogar oft deutlich tiefer als andere Anbieter.

«TWINT hat in der Einführungsphase – wie dies branchenüblich ist – Sondertarife und Einführungsverträge gehabt. Diese Zeit ist nun aber vorbei. TWINT ist ein beliebtes und einfach einsetzbares und total mobiles Zahlungsmittel geworden, das dem User und dem Händler sehr viele Vorteile bringt. Daher gelten nun die branchenüblichen Preismodelle, die TWINT ausnahmslos einsetzt.», erklärt Markus Kilb.

Die so generierten Erträge braucht TWINT, um das System laufend auszubauen und den immer noch massiv steigenden User- und Transaktionszahlen anzupassen.

Sehr viele Kundinnen und Kunden von Digitec/Galaxus nutzen TWINT als sicheres und bequemes Zahlungsmittel im E-Commerce, weil sie damit direkt ab ihrem Bankkonto zahlen können und keine Kreditkarte einsetzen müssen. Zudem ermöglicht TWINT ein Einkaufserlebnis ohne die Angabe von persönlichen Finanzinformationen des Nutzers.

Mit über 2 Millionen Nutzerinnen und Nutzern sowie den in diesem Jahr angestrebten 100 Millionen Transaktionen ist TWINT in gut zwei Jahren zum führenden mobilen Zahlungssystem der Schweiz geworden.

Neben dem Bezahlen im Laden wird TWINT als schnellste Zahllösung im E-Commerce und für die Überweisung von Geld an andere TWINT-User eingesetzt («Peer to Peer»). Inzwischen ist TWINT in praktisch allen grossen Retail-Läden, bei Coop, Migros, Spar und Volg einsetzbar. Mit SBB, BLS, vielen Privatbahnen, Fairtiq, TCS und dem grössten Anbieter von E-Ladestationen ist TWINT auch im Mobilitätsbereich führend. Zudem können bereits über 150'000 Parkplätze in der Schweiz bargeldlos mit TWINT bezahlt werden.

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