Getrennt oder zusammen?

In Südeuropa macht die Bedienung im Restaurant grosse Augen, wenn man getrennt bezahlen möchte. In nördlichen Ländern wie Deutschland und Dänemark dagegen ist es üblich, dass jeder das bezahlt, was er gegessen und getrunken hat. Und in der Schweiz? Die liegt dazwischen. Entsprechend fragt das Servicepersonal meist automatisch nach: «Getrennt oder zusammen?»

TWINT P2P Länder

Manchmal rollt ein gestresster Kellner dann mit den Augen, wenn die Gäste an einem grossen Tisch getrennt bezahlen möchten. Zwar kann er sich meist über mehr Trinkgeld freuen, wenn jeder für sich bezahlt und vielleicht auf das Wechselgeld verzichtet. Aber das Einkassieren dauert natürlich viel länger, als wenn jemand für alle bezahlt.

Andere Länder, andere Bezahlsitten

Je südlicher man in Europa reist, desto seltener bezahlt man getrennt. Die Kroaten zum Beispiel wechseln sich ab. TWINT Mitarbeiterin Matea erzählt: «In Kroatien bezahlt einfach jeder eine Runde – je mehr Leute, desto mehr Runden. Oder man revanchiert sich das nächste Mal, wenn man eingeladen wurde.» Je weiter nördlich die Reise geht, desto eher bezahlt jeder separat. In Deutschland, sagt TWINT Mitarbeiter Oliver, ist es meist so: «Im Biergarten kommt es schon vor, dass jeder eine Runde zahlt. Aber wenn mehrere Leute zusammen in ein Restaurant gehen, bezahlt in der Regel jeder für sich».

Für die Gäste hat es natürlich Vorteile, wenn jeder seine eigene Rechnung begleicht: Man bezahlt nur das, was man bestellt hat. Das ist ideal, wenn man ein knappes Budget hat. Eine andere Variante ist, dass man den Gesamtbetrag durch die Anzahl Leute am Tisch teilt. Dadurch wird die Sache zwar ein wenig einfacher, aber auch unfair für Leute mit knappem Budget: Wer nur einen Salat und Mineralwasser bestellt hat, finanziert so auch das Dreigangmenü und den teuren Wein seiner Freunde mit.

Einfacher bezahlen mit TWINT

Zugegeben: Die Schweizer Methode kann schnell geizig oder kompliziert wirken. Dank TWINT gibt es jetzt aber eine neue Variante: Einer zahlt schnell für alle – in immer mehr Restaurants ist das sogar mit TWINT möglich. Die anderen Gäste senden anschliessend via TWINT den Betrag an die Person, die bezahlt hat. Dabei ist es egal, ob alle pauschal CHF 30 senden oder rappengenau das tatsächlich Konsumierte abgelten. Besonders sympathisch und sehr nützlich: Die Geldsendung lässt sich mit einem Foto und einer persönlichen Nachricht ergänzen.

Hat jemand auch nach Tagen seinen Betrag noch nicht überwiesen? Dann kann man die Person freundlich daran erinnern – direkt in der TWINT App.

Tipp: Geld senden, wenn Sie mehrere TWINT Apps haben

Die Funktion «Geld senden & anfordern» können Sie mit jeder TWINT App nutzen. Standardmässig jedoch immer nur mit jener TWINT App, die Sie zuletzt heruntergeladen haben.

Zurück

Nach oben springen