Beim «Pöstler» bargeldlos bezahlen

Seit Ende September 2017 können Post-Kundinnen und Kunden überall in der Schweiz ihre Nachnahmen und Taxen per TWINT bezahlen. Wir waren mit einem «Pöstler» unterwegs und sprachen über neue Dienstleistungen, TWINT und das Wetter.

Das Bild zeigt Postbote David Gartmann mit einer Post Kundin.

David Gartmann ist gerne draussen. «Das sollte man schon als Postbote. So richtig schlimmes Wetter gibt es aber nur an ein paar Tagen im Jahr. Der Rest ist ok», sagt der 37-Jährige und zieht sich die Post-Mütze über. Es ist ein trüber, kühler Novembertag im kleinen Dorf Felsberg im Kanton Graubünden.

David Gartmann sortiert die Sendungen vor.

Bevor David Gartmann auf seine Zustelltour geht, muss er frühmorgens die Sendungen vorsortieren.

Seit sechs Uhr morgens ist David Gartmann bei der Arbeit: «Zuerst sortieren wir die Post und die Pakete in Chur, dann wird das Auto beladen.» Wenn es regne, sei er schon froh, dass er mit dem Auto auf die Tour könne und nicht mit dem Töff unterwegs sei. «Aber die Töffs sind cool, das sind Elektrotöffs», fügt er an.

Die Post mache viele «lässige» Sachen und in Bezug auf ihre Dienstleistungen sei die Post sehr innovativ, sagt Gartmann: «Das finde ich gut – das ist die Zukunft.»

«Ich freue mich, wenn die Kunden an der Haustüre mit TWINT bezahlen.»
David Gartmann, Postbote

Zu einer der neusten Dienstleistungen der Post gehört auch das Bezahlen von Nachnahmen und Taxen beim Postboten an der Haustür mit TWINT. TWINT sei sehr einfach: Für die Kundinnen und Kunden entfalle die Suche nach dem passenden Geld und die Abrechnung laufe automatisch, fasst Gartmann die Vorteile zusammen. Für ihn ist deshalb klar: «Ich freue mich, wenn die Kunden an der Haustüre mit TWINT bezahlen.»

Auf seiner Tour in Felsberg, auf der Briefe und Pakete zusammen ausgetragen werden, ist ein kleines Nachnahme-Paket bereit zur Zustellung. Gartmann fragt die Kundin, ob sie TWINT habe. «Ich bin da etwas altmodisch», meint diese lachend und verneint.

«Das Bezahlen mit TWINT ist wirklich bequem.»
TWINT Kundin

Bei einer zweiten Kundin, die gerade im Garten ist und ihr Portemonnaie nicht dabei hat, bietet der Postbote ebenfalls an, mit TWINT zu bezahlen. Die Kundin ist überrascht und zückt das Handy: «Ich habe die App bereits vor einiger Zeit heruntergeladen und benutze sie ab und zu im Coop.» Der Postbote scannt das Paket mit seinem Gerät und gibt den Betrag ein. Dann erscheint der TWINT QR-Code. Die Kundin scannt ihn mit der TWINT App ihres Smartphones ab, fertig. Ob sie wieder so beim Postboten bezahlen würde? «Ja, das war wirklich bequem und man braucht vor allem kein Bargeld», meint sie.

Scannen des QR-Codes mit der TWINT App.
Die Zahlung mit TWINT ist im Nu erledigt: QR-Code mit der TWINT App scannen und Zahlung bestätigen. Fertig!

Die Postboten arbeiten in Teams und wechseln sich mit den Touren ab. «Früher war das anders, da hatte man vielleicht ein Leben lang dieselbe Tour. Immer wieder andere Touren zu fahren, ist spannender», sagt Gartmann, der dieses Jahr sein Zwanzigjähriges bei der Post feiert. Und das ist es auch, was er an seinem Job besonders mag: «Ganz klar die Abwechslung. Die Tour in Felsberg gefällt mir besonders, da kenne ich alle.»

Dann muss Gartmann weiter, es wartet noch ein ganzes Auto voller Briefe und Pakete, die verteilt werden wollen. Die Sonne zeigt sich langsam. «Mir wäre es lieber, wenn’s schneit!» lacht der Postbote. Ein richtiger Bündner eben.

Postbote David Gartmann stellt Briefe und Pakete mit dem Auto zu.
Ein trüber, kühler Novembertag in Felsberg, Graubünden. Postbote David Gartmann stellt Briefe und Pakete mit dem Auto zu.

Wissenswertes zu TWINT Zahlungen bei der Post
  • Kundinnen und Kunden der Post können seit Ende September 2017 Sendungsauslagen wie Nachnahmen und Taxen an der Haustür beim Postboten mit TWINT bezahlen.
  • Täglich sind rund 13'000 Zustellerinnen und Zusteller der Post in der ganzen Schweiz unterwegs, die mittels Scanner TWINT Zahlungen ausführen.
  • Mit TWINT kann bei der Post auch in über 650 Filialen sowie auf postshop.ch bezahlt werden. Aus regulatorischen Gründen sind die Produkte des Zahlungsverkehrs ausgeschlossen.

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